von annkatrindominikowski

Kleine Aktualisierungen zum besseren Verständnis vorgenommen.

adominikowski

Die heutige, allzu präsente Elektro- und Ravekultur zeichnet ein eigenartiges Bild unserer Gesellschaft. Sie macht sich das Modell des „zum-Wochenende-hin-Arbeitens“ zunutze. Unter der Woche wird einem langweiligen, unbefriedigenden Job nachgegangen, um dann das Wochenende in fabrikhallen-ähnlichen Diskotheken zu verbringen, ohne auch nur einen Sonnenstrahl bis zum Montagmorgen zu Gesicht bekommen zu haben. Diese letzten Tage der Woche werden außerdem mit der Einnahme von diversen Drogen unterlegt, denn in den stockdunklen Discos möchte man ja Alles, bitte nur nicht schlafen.  Nach einem durchzechten Wochenende heißt es dann Montags wieder zurück zur Realität. Eine Realität in der die depressive Verstimmung an der Tagesordnung steht und es noch schwerer macht die nächsten fünf Arbeitstage zu bewältigen, nur um sich am Wochenende wieder in eine Feier-Fabrik zu begeben.

Somit verbringt man nicht nur die Arbeitswoche eingeschlossen in einem Büro oder einem Werk, sondern wählt auch bewusst und nostalgisch der Zeit der Industrialisierung hinterhertrauernd, Fabrikgebäude…

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